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Mit dem Konzert “Wagner mit Wut”, einem Protestkonzert gegen die geplante Spartenschließung in Rostock, endete eine ereignisreiche Spielzeit 2014/15, die im Sommer zuvor mit Salome in Taipeh unter der großartigen Regie von Anthony Pilavachi begonnen hatte.
Den Frühling (in unserem Herbst) in Südamerika zu erleben und  im wunderschönen Teatro Colón in Buenos Aires Chrysothemis neben Linda Watson als Elektra zu singen, stellte gleich einen Höhepunkt der Spielzeit dar. Direkt danach ging als Kaiserin in “Frau ohne Schatten” nach Budapest an die prächtige Staatsoper. Pünktlich zum weihnachtlichen Strietzelmarkt führte der Weg an die Semperoper nach Dresden als Chrysothemis. Gleich danach starteten die Proben für Tannhäuser an der Hamburgischen Staatsoper. Nach dem Debüt als Venus (Pariser Fassung) und der Elisabeth dort kehrte Manuela Uhl als Chrysothemis an die Deutsche Oper Berlin zurück. Der Salome in Bonn, in einer sehr interessanten Inszenierung, folgte ein “Festlicher Opernabend” als Salome am Nationaltheater in Mannheim mit Martin Ganter, Scott MacAllister und Gabriele Schnaut . Die Maifestspiele Wiesbaden, bei denen Manuela Uhl unter dem wundervollen Dirigat von Sebastian Weigle in der spannenden Inszenierung von Erik Laufenberg die Kaiserin sang, brachten ein Wiedersehen mit Evelyn Herlizius, Doris Soffel und Lance Ryan.
Nach einer bewegenden Aidsgala in Bonn, ging es als Elsa wieder an die Deutsche Oper am Rhein, an der gleich danach das Hausdebüt als Marschallin in der prächtigen Inszenierung von Otto Schenk folgte. Nach einer Tannhäuser Elisabeth in Leipzig folgte  an der Seite von Klaus Florian Vogt das o.g. Benefiz-Konzert in Rostock, dessen wunderbare  Moderation von Hans-Jürgen Mende hoffentlich einiges ins Rollen gebracht hat und das von NDR Kultur aufgezeichnet worden ist.
Die Spielzeit 2015/16 wird Manuela Uhl u.a. das erste Mal nach Seoul führen. Dort wird sie die Senta im Fliegenden Holländer singen. Im wunderschönen Teatro Real in Madrid ist die Neuinszenierung von Wagners “Liebesverbot” in der Regie von Kaspar Holten mit Manuela Uhl als Isabella geplant. Als Strauss’ Danae wird sie an der Deutschen Oper Berlin zu hören sein. Dort folgen Chrysothemis und Elsa (mit Klaus Florian Vogt). In Tokyo am NNT folgt dann das Hausdebüt als Elsa, ebenfalls mit Klaus Florian Vogt. An der Seite von Catherine Foster freut sich Manuela Uhl nach Sao Paolo (Brasilien) zu reisen, um dort die Chrysothemis zu singen.

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