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"Halka", Oper von Stanislaw Moniuszko Städtische Bühnen Münster Premiere 05.März.2005 Inszenierung: A. Baesler Musikalische Leitung: Rainer Muehlbach Manuel Jennen in Münstersche Zeitung, 07.03.2005 "Ein Muss ist diese Produktion für die Liebhaber großer Stimmen. Ein so bewegendes Primadonnen-Debut, wie das von Manuela Uhl als Halka hat Münster lange nicht erlebt. Uhls Sopran ist wunderbar voll und dunkel getönt, hat in der Höhe üppige Reserven und die Fähigkeit zu innigen, vibratofreien Pianissimi." Anja Hirsch in Westfälischer Anzeiger, 07.03.2005 "Manuela Uhl als Halka lässt sich zunehmend auf dieses feine Gespinst der Partitur ein. An ihr lässt sich die persönliche Handschrift noch am ehesten erkennen - seine Kunst. Den Klang spärlich werden zu lassen, im Strom zu stocken und aus dem Stillstand wie eine Blume Neues erwachsen zu lassen. Manuela Uhl dynamisiert diese Extreme. Schauerlich wechselt ihre naive Liebesverblendung über verstörend abwesenden Gesang in Wahn. Harald Suergard in Westfälische Nachrichten, 07.03.2005 "Sopranistin Manuela Uhl wird vom Regisseur zu wenig mehr als den üblichen Operngesten veranlasst. Das kann man verschmerzen, weil sie gesanglich ein sehr stimmiges Rollenportrait bietet. In der letzten großen Arie des zweistündigen Werkes zeigt sie sich den dramatischen "Freischütz" Aufschwüngen ebenso souverän gewachsen wie den leisen Momenten, wenn die Heldin um ihr noch ungeborenes Kind weint." Ellen Kohlhaas in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.03.2005 "Manuela Uhl war eine stimmlich wie darstellerisch intensive Halka, passend unterwegs zwischen lyrischem und dramatischen Timbre". Hanns Butterhof in Recklingshäuser Zeitung, 07.03.2005 "Die Sopranistin Manuela Uhl verschmilzt darstellerisch und gesanglich überzeugend mit der Rolle. Sie entfaltet stimmlich Fülle, Variabilität und Klarheit, die für sich die deutschen Übertitel überflüssig machten und muss nicht befürchten, vom Orchester übertönt zu werden." Stefan Schmöe in OMM (Online Musikmagazin), 07.03.2005 "…in ihm findet die überragende Halka von Manuela Uhl den Gegenspieler, den sie benötigt. Ihr Sopran hat enorme Durchschlagskraft, spricht aber ebenso im Piano und Pianissimo an. Mit diesen stimmlichen Möglichkeiten gestaltet Manuela Uhl die Rolle sehr nuanciert; ihre große Szene im letzten Akt ist der Höhepunkt der Oper, aber es fehlt eine szenisch überzeugende Interpretation der inneren Konflikte - angesichts der niedlichen Fackel, die der Regisseur ihr zugesteht, ist an ein Niederbrennen der Hochzeitsgesellschaft nicht zu denken. Da wird im musikalischen Bereich vieles durch die Unentschlossenheit der Inszenierung verharmlost.…Immerhin lohnt die Begegnung mit Polen musikalisch, auch wegen Manuela Uhl in der Titelrolle. |